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Ob es echte Vampire jemals gegeben hat? Wer weiß das schon. Jedenfalls spuken sie seit langer, langer Zeit in den Köpfen den Menschen herum und treiben ihr schauriges Unwesen noch heute in Hunderten von Filmen und Geschichten.
Ursprünglich stammen Vampire aus Transsilvanien. Wenn du ihn nett darum bittest, zeigt dir dein Erdkundelehrer bestimmt gerne, wo das liegt. Inzwischen sollten sie sich aber über die ganze Welt verbreitet haben. Besonders viele werden immer wieder in Hollywood und anderen Filmstudios gesichtet. Man sagt ihnen nach, dass sie zwar vor langer Zeit gestorben, aber doch nicht tot sind. Sie vertragen kein Licht und hausen deshalb in dunklen Gruften. Weil Sonnenlicht sie töten kann, schlafen sie tagsüber - am liebsten in Särgen, die mit Erde gefüllt sind. Erst wenn es dunkel wird, verlassen sie ihre düstere Behausung und ziehen durch die Nacht, immer auf der Suche nach ihrer einzigen Nahrung. Sie essen und trinken nämlich nicht wie unsereins sondern ernähren sich von Blut, das sie anderen Menschen aus dem Hals saugen. Zu diesem Zweck besitzen sie lange, scharf Eckzähne. Wer von einem dieser unheimlichen Wesen gebissen wird, so heißt es, verwandelt sich selbst auch in einen Vampir. Als Erstes kann er sich dann gleich mal nach einer dunklen Schlafstätte umsehen. Und von Stund an braucht er frisches Blut, das er sich Tag für Tag mühsam besorgen muss. Der Überlieferung nach scheuen Vampire Knoblauch, Kreuze und Weihwasser. Wenn du lieber keinem von ihnen begegnen möchtest, treibst du dich besser nachts nicht auf der Straße herum. Und ein paar Knollen Knoblauch in deinem Zimmer aufgehängt können sicherlich auch nicht schaden. Höchstens riechen. |