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Vor langer, langer Zeit, als Straßenlampen noch keine Selbstverständlichkeit waren, fertigten die Menschen in Irland und Schottland Laternen aus ausgehöhlten Rüben, Kartoffeln oder Rote-Beete-Knollen an, steckten Kerzen hinein und trugen sie mit sich, wenn sie nachts im Dunkeln unterwegs waren.
Die ersten irischen und schottischen Einwanderer brachten diesen alten Brauch nach Nordamerika mit. Weil in Nordamerika vieles größer ist als anderswo, wurden die verhältnismäßig kleinen Rüben und Kartoffeln im Laufe der Zeit durch riesige Kürbisse ersetzt. Natürlich läuft heute kein Mensch mehr damit durch die Straßen. Doch in der Halloweennacht werden immer noch in vielen Häusern Jack-O'-Lanterns vor die Tür oder ins Fenster gestellt, von wo aus sie den Vorbeigehenden entgegen grinsen. |